Tagebucheintrag vom 16.12.09

Heute morgen sind wir erst (!) um 8 Uhr aufgestanden.
Um 11 Uhr haben wir uns auf den Weg zum Stadion gemacht. Durban hat das Mahiba Moses Stadion für die WM gebaut und das wollten wir uns mal etwas genauer angucken. Nach einer Stunde Fußmarsch sind wir angekommen und haben Glück gehabt, denn 5 min. später begann eine Stadion Tour, die wir dann auch gleich mitgemacht haben.
Hier ein paar Facts:
Kosten:3,1 Milliarden Rand; 3 Jahre Bauzeit; ein Theater draußen; das Dach wurde in Mexiko gebaut; der Bogen wurde in Deutschland hergestellt; ein Cable Car fährt auf dem Bogen; die y-Form des Bogen repräsentiert die Südafrikanische Fahne; Bungee jumping vom Bogen in das Stadion; Deutschland hat sein erstes Spiel gegen Australien in diesem Stadion; es kann auch Rugby und Cricket gespielt werden; um das Stadion werden Wiesen angelegt, denn man möchte die Leute auch ohne Spiele zum Stadion locken; es werden viele Shops im unteren Bereich des Stadions gebaut, die auch ohne Spiele zu erreichen sind.
Zurück sind wir dann mit einem Bus gefahren. Zu hause angekommen, sind wir erstmal wieder baden gegangen. Da ich mir einen leichten Sonnenbrand zugezogen habe, bin ich nicht lange im Wasser geblieben. Heute ist Reconcideration Day und somit war Abends sehr viel los. Allerdings war der Abend für uns ein Reinfall. Wir wollten Party machen aber wir haben keinen Club gefunden. Entweder hat es 10 R Eintritt gekostet (Wir wären froh, wenn wir auf dem Kiez nur 1€ zahlen müssten) oder der Club hat uns nicht gefallen oder es sind nicht alle rein gekommen (2 Mädchen waren 16…). Somit sind wir 2 Stunden herumgelaufen und die Stimmung wurde immer schlechter, denn jeder war einfach nur noch genervt. Somit sind wir am Ende wieder auf unserem Zimmer im Hotel gelandet. Ziemlich enttäuschend.
Sicherheit:
Durban ist sehr sicher. Wir und ich hatten keinen negativen Zwischenfall, whatsoever. Auch in den letzten Tagen, wenn ich alleine unterwegs war, habe ich mich nie unsicher gefühlt. Als wir heute Abend losgegangen sind, hatte ich schon ein etwas komisches Gefühl, da ich nicht wusste was mich erwartet und die ganze Strandseite von Durban praktisch dem Kiez glich. Wir waren natürlich immer vorsichtig, denn wenn viele Leute zusammen sind und alkoholisiert sind, muss man immer etwas vorsichtig sein (egal ob Schwarz oder Weiß). Allerdings ist diese Sicherheit auch der hohen Polizeipräsenz und den vielen Sicherheitsbeamten zuzuschreiben. Man sieht ständig Polizisten, jedes Hotel hat Sicherheitsbeamte und heute Abend waren an jeder Bushaltestelle mindestens ein weiterer Sicherheitsbeamter.
Nur einen kleinen Unfall haben wir am Rande gesehen. In einer Mall waren sie recht großflächig dabei Blut vom Boden aufzuwischen…
Fotos des Tages

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